von Prof. Dr. Uwe Hillebrand, Wolfenbüttel
Die Bibel, die Heilige Schrift, besteht aus zwei Teilen, dem Alten Testament (AT) und dem Neuen Testament (NT). Das Alte Testament enthält die Schöpfungsgeschichte, die Geschichte der Juden, Lehrbücher, Prophetenbücher und Psalmen.
Gerade Gläubige weisen gerne auf das Buch »Und die Bibel hat doch recht« hin, in dem der Autor wissenschaftlich bewiesen habe, dass die Bibel die Wahrheit sage. Damit sei endlich bestätigt, dass sie Gottes Wort enthalte. Sie übersehen dabei aber, dass dieses Buch ein Sachbuch darstellt, in dem der Autor versucht hat, den geschichtlichen Wahrheitsgehalt der Bibel mit Fakten zu untermauern. Zunächst unerklärliche Vorgänge wurden im Nachhinein als damalige Naturereignisse bestätigt. Zur Richtigkeit des religiösen Inhalts der Bibel, worauf es ja den Gläubigen vor allen Dingen ankommt, konnte vom Autor natürlich nichts gesagt werden. In einem neueren Buch mit dem Titel »Keine Posaunen vor Jericho« wird gezeigt, dass die Bibel, speziell das Alte Testament, in vielen Punkten den historisch und archäologisch abgesicherten Befunden und deren Bewertung nicht standhalten kann.
Unabhängig von der archäologischen Beurteilung der jeweiligen Bibelstellen könnte die Bibel jetzt gerade im Nebenzimmer geschrieben werden, die Buchstaben könnten noch feucht sein. Dass aber das, was dort steht, das Wort eines Gottes seien sollen, das kann man nur glauben, Papier ist geduldig.
Wie im Alten Testament zu lesen ist, hat sich Gott ja damals gewaltig in das Leben der Menschen eingemischt. So sagte er (1 Sam 15, 3) zu Samuel, Saul solle gegen das Volk der Amalekiter in den Krieg ziehen und die Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge, ja sogar die Tiere, töten. Im Gegensatz dazu hatte er aber Mose seine 10 Gebote mitgeteilt, in denen es u.a. heißt: »Du sollst nicht töten«. Es ist doch sehr beruhigend, zu wissen, dass auch ein Gott mal etwas vergisst. Schon bei Mose verstieß er nämlich selber gegen dieses von ihm aufgestellte Gesetz. Denn er gab Mose (4 Mo 31, 2) den Auftrag, die Midianiter zu vernichten. Der machte sich an die Arbeit und ließ von diesem Volk alle Männer, Frauen und männlichen Kinder erwürgen. Die weiblichen Kinder wurden verschont, man brauchte sie als Sexsklaven. Daran lässt sich erkennen, wie barmherzig der Gott des Alten Testaments war.
Gott schickte Feuer und Schwefel auf Sodom und Gomorrah und ließ dabei eine Frau, die Ehefrau Lots, zur Strafe zu einer Salzsäule erstarren (1 Mo 19, 26), weil sie sich noch einmal zur brennenden Stadt umgeschaut hatte, was ihr aber Engel verboten hatten. Dies war, angesichts des Vergehens, ein nicht nur aus heutiger Sicht mehr als maßloses Verhalten. Nicht von ihr, nein, von Gott. Solch eine Person möchte man sich als Gott tunlichst nicht vorstellen, da man dann nichts Gutes zu erwarten hätte. Für das Verfluchen der Eltern, für Ehebruch und für Arbeit am Sabbat hielt er die Todesstrafe für angemessen. Ein Gott der Liebe ist für die Todesstrafe! Da aber Mose nicht gelebt hat, stellt sich die Frage, ob denn das alles wirklich so war, wie uns die alten Erzählungen weismachen wollen. Dann wäre Gott in diesen Punkten rehabilitiert.
Darüber hinaus gibt es im Alten Testament viele Gewalt verherrlichende Textstellen. Gott kümmerte sich dabei oft kein bisschen um das zum Teil unvorstellbare Leid der Menschen. Im Gegenteil, nicht selten war er der Verursacher der Grausamkeiten. Allein deswegen kann man das Alte Testament nicht ernst nehmen, ein guter Gott täte das alles beileibe nicht. Und Gott soll ja gut sein, sagt die Kirche, ohne Einschränkung. Somit ist diese Schrift als Wertemaßstab für unsere Gesellschaft denkbar ungeeignet, die dort beschriebenen Moralvorstellungen sind heutzutage für uns häufig unmoralisch. Darum und hinsichtlich des oft menschenverachtenden Inhalts sollten wir unseren Kindern verbieten, im Alten Testament zu lesen. Und dies aus der gleichen Motivation, aus der wir Horrorfilme ablehnen. Aber die Kirche lässt sich wie so oft nicht beirren. Im für jeden Gläubigen verbindlichen Katechismus der Römisch-Katholischen Kirche von 1992 steht:
»Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander, beide sind wahres Wort Gottes.«
Dabei drängt sich dem vergleichenden Betrachter der beiden Bücher der Bibel der Verdacht auf, dass Gott erst lernen musste, sich auch göttlich zu benehmen, was ihm erst im Neuen Testament gelang. Denn ab dann lässt er vorsichtshalber – mit einer Ausnahme (Mk 1,11) – nur noch seinen Sohn reden. Es ist nicht einzusehen, dass er sich in dieser langen Zeit, die seitdem verstrichen ist, nicht ein einziges Mal wieder gemeldet hat. Eventuell um uns keine Angst einzujagen, da er früher im Gegensatz zu heute kein Gott der Liebe war?
Mit dem im Alten Testament beschriebenen Gott konnte die Kirche viele Jahrhunderte lang gut leben, denn die Gläubigen wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Da solch ein Gott in unsere Zeit nicht mehr passt, sagt die Kirche heutzutage, dass vieles von dem, was im Alten Testament steht, bildhaft dargestellt worden sei. Der tiefere Sinn solcher Texte ergäbe sich erst durch eine entsprechende Ausdeutung. Dies gilt dann für alles, was ihr darin als im Wortlaut nicht mehr vermittelbar erscheint. Wörtlich darf eine Schilderung genommen werden, wenn sie in der kirchlichen Lehre von heute keine Probleme bereitet. Dazu ist zu sagen, dass dies vor 50 Jahren kein Pastor gepredigt hätte. Und in den Hunderten von Jahren vorher erst recht nicht. Im Alten Testament standen, so die Kirche, immer nur Tatsachen, was ja heutzutage unserer sonst aufgeklärten Zeit nicht wenige Mitmenschen nach wie vor oder von neuem glauben. Am Rande bemerkt hat die große Mehrheit der Katholiken und Protestanten das Alte Testament gar nicht gelesen. Dies ergab eine Umfrage, die zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfand, aber da sich deren Bürger, wie man weiß, deutlich stärker zur christlichen Religion bekennen als die Bundesbürger, würde eine analoge Erhebung in Deutschland noch ungünstiger für die Kirche ausfallen. Übrigens wurde bei dieser amerikanischen Umfrage nicht danach gefragt, was denn weiße Christen von farbigen Christen halten.
Letzte Änderung: 25.11.2011
Es gibt sicherlich noch weitere widersprüchliche Argumente der Kirche. Sollte dem Leser solch ein Widerspruch auffallen, so kann er diesen gerne dem Verfasser und den anderen Lesern mitteilen.
Die Mitteilung sollte relativ kurz und prägnant sein und kann über die Kontaktseite oder als Leserbeitrag in Eingabeformular am Ende dieser Seite versendet werden.
Beitrag von junia
Die Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten in der Bibel zeigen, dass die Bibel kein Tatsachenbericht ist. Sie ist in großem Umfang nicht wahr, weil sie sich in vielen Texten selbst widerlegt und widerspricht.
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Dei meisten Gläubigen kennen die Bibel aus der Kirche, Kindergottesdienst und Religionunterricht. Dort werden ihnen die biblischen Geschichten erzählt. Die werden dann geglaubt. Die wenigsten lesen die Bibel selbst, ist auch schwierig und irgendwie langweilig.
Aber mal ein Beispiel: Fast jeder kennt die Geschichte von David und dem Riesen Goliath, wobei David den Goliath besiegt und tötet – mit einer Steinschleuder.
Es gibt in der Bibel aber zwei verschiedene Versionen, in denen Goliath getötet wird. In der zweiten Version wird er von Elhannan getötet ( 2. Samuel 21, 19.)
Dieser Widerspruch wird im Buch Chronik stümperhaft erklärt. Demnach hat Elhannan den Bruder von Goliath getötet.
Welche Version ist nun richtig?
Im Lexikon der biblischen Irrtümer weist Langbein auf eine nebensächliche Angabe bei Samuel hin:
David aber nahm des Philisters (Goliaths) Haupt und brachte es nach Jerusalem.
Hier irrt der biblische Autor eindeutig: Wer auch immer diesen Vers schrieb, kann keine Ahnung von den politischen Verhältnissen jener Zeit gehabt haben! David kann den abgeschlagenen Kopf Goliaths nicht nach Jerusalem gebracht haben, denn die Heilige Stadt war damals für David sozusagen Feindesland. Sie wurde von den Jebusitern beherrscht, diese hätten einem Anhänger Sauls den Zutritt verwehrt.
David tötete Goliath. Diese biblische Aussage ist falsch. Sie stammt von einem unbekannten Autor aus der Zeit um 580 v. Chr., der schon den jungen David heldenhaft erscheinen lassen wollte (David war ein ganz unbekannter, kleiner Herrscher, wenn überhaupt. Wäre er der mächtige Herrscher gewesen, als der er in der Bibel dargestellt wird, wäre er außerbiblisch bekannt gewesen u.a.)
Als Vorlage diente dem biblischen Schreiber ein älterer Text, der etwa 950 v. Chr. entstand und der Elhanan als Goliathbezwinger feierte.
Die rückwirkende Glorifizierung Davids fand ihre Fortsetzung in der jüdischen Mythologie. In einer Vielzahl von ergänzenden Kommentaren zu den knappen biblischen Versen wurde die »David- und Goliath-Geschichte« fantasiereich ausgebaut.
Quelle (teilweise abgeschrieben) Lexikon der biblischen Irrtümer v. Langbein
Erstellt am 11.11.2010
Beitrag von matthias
Nach Aussage der Bibel, waren Adam und Eva die ersten Menschen. Ihre Kinder Kain und Abel, wobei Kain seinen Bruder erschlägt und im Anschluss in ein anderes Land zieht und sich dort eine Frau zur Gattin nimmt, nun die Frage woher stammt diese Frau die sich Kain zur Gattin nimmt? Hat Gott doch mehr Menschen geschaffen :-)
Erstellt am 25.04.2011
Beitrag von Gerhard
Eine kleine Anmerkung hätte ich zum Thema AT:
»Du sollst nicht töten« ist meines Wissens eine Fehlübersetzung.
Das Gebot lautet:»Du sollst nicht morden«.
Qualitativ ein Unterschied wie Tag und Nacht bezüglich des Motivs, das bei gemeinem Mord ja immer ein »niederes« ist.
Eine Tötung nach dem Talionsrecht (»Auge um Auge…«) bzw. in Notwehr- oder Kriegssituationen wurde im gesamten AT als recht- und verhältnismäßig angesehen.
Im Gegenteil, von: »…Einen Jüngling erschlug ich für meine Beule.« (1. Mose 4, 23) zu: »Auge um Auge…« wird ein großer Fortschritt bezgl. der Verhältnismäßigkeit gemacht.
Erst im NT wird mit: »Wenn Dich jemand auf die linke Backe schlägt…« die Sache auf die Spitze getrieben, was aber im Zusammenhang mit der damaligen Besatzungssituation eher als psychologische Kriegsführung mit Selbstaufgabeefekt zu werten sein dürfte.
Gandhi hat diese Taktik später ebenfalls verfolg.
Erstellt am 23.05.2011
Beitrag von snjezana
In diesem Artikel wird immer wieder Gott angegriffen » er sei nicht ein Guter Gott« woher wissen wir wie ein Gott sein muss? Vielleicht muss sich ein Guter Gott wie ein Lehrer benehmen und den Menschen gegenüber konsequent sein, damit sie an eigenen sowie den Beispielen anderer Leuten lernen können. Gott ist angeblich der Allmächtige, aber wenn alles so leicht zu regulieren wäre, wäre es auch uninteressant für Ihn. Vielleicht muss er auch nur seine Energie, Kräfte und Mächte für etwas wertvolleres aufheben und nicht jedem Menschen nachzulaufen und auf die Fehler aufzuzeigen. Wenn wir schon vom Gott reden, fehlt noch das Gegenteil- Teufel? Er wird nicht so oft erwähnt, sicherlich hat er auch viel dazugetragen, das Gott nicht übertrieben ´gut´ dargestellt sein konnte.
Welche Bibelstelle besagt das Gott unabdingbar gut sein muss?
Erstellt am 06.10.2011
Beitrag von Prof. Dr. Uwe Hillebrand
Zum Beitrag von snjezana möchte ich Folgendes sagen. Zwar können wir dem Gott des Alten Testaments so einiges konzedieren, und auch über die Bedeutung des Wortes »gut« muss man zunächst diskutieren, aber das bedeutet noch lange nicht, dass dieser Gott einen Freibrief für alle erdenklichen Grausamkeiten erhält. Das Alte Testament ist und bleibt ein Horrorbuch!
Fragen Sie doch einmal einen Vertreter der Kirche, ob sein Gott unabdingbar gut ist. Entweder er verlässt sich auf die Tatsache, dass das Alte Testament sowieso fast niemand kennt, nur die Textstellen, die sie kennen sollen, die werden den Gläubigen vom Pastor mitgeteilt. Oder aber der mit den Wahrheiten des Alten Testaments konfrontierte Kirchenvertreter sieht seine einzige Chance darin, alles bis zum Gehtnichtmehr zu interpretieren, wobei er sich schlichtweg lächerlich machen muss. Früher war das anders, da wurden Kritiker einfach eliminiert.
Es wurde bemängelt, das Gegenteil »Teufel« würde fehlen. Dem Teufel habe ich in meinem Buch »Warum glaubst Du noch?« drei Seiten gewidmet.
Erstellt am 06.10.2011
Beitrag von monika loibner
Zu Gott und dessen »Eigenschaften«.
Es ist immmer wieder interessant zu beobachten, wie selten die Menschen die Bibel überhaupt lesen.
Noch interessanter ist es, dass dem biblischen Gott menschliche Eigenschaften angedichtet werden.
Auch den Menschen, die entweder in den Himmel, das Fegefeuer oder die Hölle kommen, wo sie dann letztendlich schmoren bis zum … weiß man nicht.
Sie sollen bestraft werden …. aber wie mit einem Körper, der eigentlich bar jeder menschlichen Hormone und Körperprozesse im gesamten nur in einem Jenseits, oder im All überleben könnte.
Sozusagen als ein Wesen ohne Eigenschaften, ohne Empfindung von Schmerz, Lust, Liebe, Freude usw. also alles die Eigenschaften, die dem Gott und den Menschen nach dem Tode »angedichtet« werden.
Aber nur mit dem menschlichen und tierischen Körperprozessen einhergehen. Hormone beeinflussen Stimmungen, das weiß man doch eigentlich, nimmt bei Beschwerden Medikamente usw. usf.
So und nun sollte man meinen, dass in unserer sogenannten aufgeklärten Zeit schon mehr Wissen vorhanden ist. Man sollte das denken, aber dieTatsache, dass vor allem der christliche Glaube nach wie vor »Blüten« treibt spricht dagegen.
Ich wundere mich immer wieder, dass dem biblischen Gott Eigenschaften angedichtet werden, dass Jesus ebenso Eigenschaften hat und alle diese, sogenannte Dreifaltigkeit des christl. Glaubens ist halt sehr, sehr menschlich.
Würde man an ein Jenseits wirklich glauben oder glauben wollen mit dem Wissen unserer Zeit, dann müsste ja schon längst erkannt worden sein (ist aber nicht), dass ein eventuell vorhandener Gott keine einzige Eigenschaft aus dem menschlichen Bereich haben kann. Weder der sogenannte Heilige Geist, noch Gottvater (= ist eh ein Witz genau genommen) noch Gottes Sohn (= Jesus, ebenfalls unvermeidlich vermenschlicht).
Alle menschlichen Eigenschaften sind darin vertreten.
Dabei ist das Alte Testament – wie schon vorher geschrieben – ein Sammelsurium, genau so wie das Neue Testament.
Ich frage mich immer wieder, wie heutzutage so etwas geglaubt werden kann.
Wir wissen mittlerweile zum Unterschied von vor zweitausend Jahren schon wesentlich mehr vor allem in der Physik.
Wie sollte ein Gott was erschaffen haben, wenn menschliche Eigenschaften immer wieder einen menschlichen Körper benötigen ?
Das sollte doch schon endlich durchgedrungen sein:
der menschliche (und tierische) Körper hat Hormone, Synapsen und Moleküle
Vor allem US Geheimdienste »spielten« und »spielen« noch immer mit der »Verwundbarkeit des menschlichen Geistes«, mit der »Beeinflussung« usw. usf.
Versuche wurden angestellt, wie man mit Nahrung, Elektroschocks, Angstmacherei permanente Berieselung von Schall in unterschiedlichen Stärken, mit Worten, Sätzen usw. Beeinflussung herbeiführte. Menschen auch so manipuliert, dass sie nur mehr »lebende Werkzeuge« darstellen.
Wie weit hat sich eigenltich die Bevölkerung als Gesamtes entwickelt?
Wieviel wird nach wie vor an Tatsachen negiert, nur um einer Kirche nicht auf die Füße zu treten weil sie so mächtig ist ?
Auch wenn man ihr auf die Füßte treten würde, sie müsste nach wie vor Menschen haben, die für sie arbeiten. Also ohne Arbeiter, die dann wahrscheinlich eher besser bezahlt werden würden, käme sie sowieso nicht aus.
Die Strafen in der Bibel die bevorzugt wurden sind allemal dieselben, die man dem Islam sozusagen permanent »ankreidet«. Was auch interessant ist und gerne »überlesen« wird. Denn dies und auch gewisse »Bekleidungsvorschriften« für Frauen in der Bibel wird so gerne weiterhin »überlesen«.
Wie auch immer, solange eine christlliche Religion nicht wirklich auf ihre Nacktheit hin reduziert wird – und die Mehrheit traut sich nicht und plapperlt nach wie vor nach, was vorgepredigt wird – sehe ich für eine wirkliche menschliche geistige Entwicklung sehr schwarz.
Menschen werden oftmals im christlichen Glauben – siehe USA und die unterschiedlichen Gruppe christlicher Sekten – sehr aggressiv und zeigen eine exzessive Indoktrinierung.
Oder besser ausgedrückt: wiederum eine Verdummung von Menschen, die gerne »geführt werden möchten, weil sie dann selber nicht zu denken brauchen«.
Machten ja auch andere Religionen und Sekten.
Eigentlich sollte zum Schutz unserer Kinder die Bibel bis zum 14. Lebensjahr in der Schule verboten sein.
Die Bibel ist ein Horrorbuch und wann immer ich was nachschaue, befällt mich das Grauen, wie man so etwas für Kinder als »Religionsunterricht« zulassen kann.
Ein Verbrechen – aber gut für die Kirche, die damit die »permanente, subtile, nicht direkt zu verfolgende Beeinflussung des kindlischen Verstandes« betreibt.
Es ist sehr, sehr schwer und man (zumindest ich) braucht schon oftmals Jahrzehnte, besonders als Frau, dass man endlich über all diese Beeinflussungen, auch wenn sie subtiler Art waren und in die frühe Jugend hineinreichen, los wird und sich befreit fühlt.
Mit freundlichen Grüßen
Monika Loibner
Erstellt am 15.11.2011